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Montag, 23. April 2018

Aus unserem Alltag der letzten Wochen

Zu meinen regelmäßigen Terminen gehört wie immer das Volunteeren in der Suppenküche "The Corner Table" in Newton. Ich mache das meistens zusammen mit meiner Freundin Jackie und anschliessend essen wir selber auch dort - wenn genug übrig geblieben ist, was aber meistens der Fall ist. Jackie und ich arbeiten immer in der Küche, wo wir das Essen auf die Teller tun und andere Volunteers bringen die Teller zu den Gästen:


Die Zahl der Leute, die täglich dorthin kommen für ein warmes Mittagessen, ist immer unterschiedlich. Es kann aber auch gut vorkommen, dass an die 150 Gäste während der Servierzeit kommen. So sieht ein Teil des Speiseraumes in der Soup Kitchen aus:


Vor einigen Wochen bereits hatte der kleine Pablo endlich seinen kleinen Eingriff (wo verhindert wird, dass er sich fortpflanzen kann 😉). Er hat es sehr gut überstanden:


Mit den German Ladies treffen wir uns gewöhnlich einmal im Monat. So geschah es auch im März, als wir uns beim Mexikaner zum Lunch getroffen hatten:


Im April haben wir uns auch einmal getroffen, diesmal bei einer von den Ladies zu Hause. Es gab Kuchen und später Schnittchen auf selbstgebackenem leckeren deutschen Vollkornbrot:


Ben hatte einen frischen Haarschnitt bekommen. Er trägt die Haare jetzt nicht mehr so kurz wie früher und deswegen geht es immer sehr schnell und sie sehen lang aus. Da war der Haarschnitt noch "frisch":


Es war mal wieder Zeit für Ben's halbjährigen Zahnarztbesuch. Wir lieben die Praxis und den Zahnarzt, zu dem wir hingehen, seit wir nach North Carolina gezogen sind. Es sieht sehr nett aus dort. Dies ist der Raum, wo die Dental Cleanings gemacht werden:


Bei Ben sah alles bestens aus und so wurde nur die Zahnreinigung gemacht. Er ist dann jedes Mal sehr erleichtert, *lach*:


Wir waren mal wieder in Georgia, wo Tamara's Freund herkommt. Wir waren dort lecker Gyros essen, auch wenn der amerikanische Gyros manchmal irgendwie ganz anders aussieht, als man das aus Europa kennt:



Der Mall of Georgia haben wir auch einen Besuch erstattet:


Die Hunde freuen sich immer ganz besonders über Besuch:


Und einkaufen im europäischen Store ist immer Fun:


Es war mal wieder "German Week" at Aldi, wenn wir uns immer gut mit vielen Dingen eindecken. Das besondere Highlight dieses Mal war, dass sie Milchschnitten hatten und die gab es bisher noch nie:


Ich hatte erst nur eine Packung gekauft, um sie zu testen.


Die Milchschnitten schmecken super gut und ich war danach noch zweimal da, um einen Vorrat davon zu kaufen. In unserem Haus mag sie jeder, meiner Meinung nach schmecken sie sogar besser (weniger süß) als die Milchschnitte, die ich von vor 7 Jahren in Erinnerung habe.

Bei Aldi gibt es auch eine sehr gute deutsche Bratwurst, die es dann bei uns mit selbstgemachter Currysauce gab:



Mein tägliches Walking geniesse ich immer noch oft und gerne in der Mall, nachdem ich Ben an seiner Schule rausgelassen habe. Hier hat man eine immer gleichbleibende Temperatur und die Mall macht extra für Mall Walker schon früh morgens auf. So drehe ich auf zwei Etagen meine Runden:


Und da ich durch mein Walking viele Schuhe durchlaufe, gab es mal wieder Nachschub für mich. Wir waren in der Premium Outlet Mall in Charlotte und im Nike Store bin ich fündig geworden mit super Deals. Für insgesamt nur $ 100 habe ich gleich 3 Paar neue Sportschuhe gekauft:


Donnerstag, 19. April 2018

Osterurlaub in Charleston, SC - Teil 4 (letzter Teil)

Wieder fing unser Tag mit dem Frühstück im Hotel an:


Dann packten wir unsere Sachen und checkten aus dem Hotel aus, aber wir machten uns natürlich noch nicht auf den Weg nach Hause, sondern haben den Tag noch in Charleston verbracht.


Unser Ziel des Tages war Ben's Highlight von diesem Kurzurlaub - Patriots Point Naval and Maritime Museum. Hier befindet sich eine Kombination aus Museen, U-Boot, Zerstörer, Flugzeugträger usw. und man findet jede Menge zum Anschauen.

Der Eintritt zu dieser riesigen Anlage kostet $ 24 pro Person. Wir hatten die Eintrittskarten bereits einen Tag vorher online gekauft und im Hotel ausgedruckt, so dass wir die Schlange am Ticketschalter meiden konnten.

Hier findet man die beeindruckende USS Yorktown, einen Flugzeugträger aus dem 2. Weltkrieg:





Dann das U-Boot USS Clamagore. Es war 30 Jahre im Einsatz von 1945 bis 1975, d.h. im zweiten Weltkrieg und auch im Kalten Krieg:


Und hier findet man den Destroyer USS Laffey. Dies ist der meist dekorierte Zerstörer aus der Zeit des 2. Weltkrieges, der immer noch existiert:


Wir fingen mit der Besichtigung des U-Boots USS Clamagore an. Das war auch gut so, denn noch waren nicht so viele Leute hier und man konnte in Ruhe durch das enge U-Boot gehen und sich alles genau anschauen.







Das war auf jeden Fall von Vorteil, wenn man klein war und hier lebte:


Überall war es sehr eng und dieser Raum war zum Rest schon recht "gross":


Die Beiden sind mal wieder am fachsimpeln, wie dies und das funktioniert:







Es war sehr interessant, mal ein U-Boot auch von Innen zu besichtigen. Für mich ist es unvorstellbar, wie man darin leben konnte, auf so engem Raum und dazu der Geruch nach Motoröl und ähnlichen Sachen. Die Vorstellung, dass diese enge "Kiste" dann tief unten im Ozean schwimmt, darüber wollte ich in dem Moment erst gar nicht nachdenken 😁.


Von hier ging es weiter zu unserem nächsten Besichtigungsobjekt, dem Zerstörer USS Laffey (im Foto oben rechts).

Die USS Laffey kam auch zum Einsatz bei den sogenannten D-Day Landungen in der Normandie. Danach zog sie weiter in den Pazifik. Im April 1945 kam es zu einem historischen Kamikazeangriff der Japaner, wodurch die USS Laffey besonders berühmt wurde. Sie wurde von 22 Kamikazeflugzeugen angegriffen und hat das überstanden. Kamikazefleugzeuge werden von Selbstmordpiloten geflogen, die trainiert sind, dass sie sich mitsamt dem Flugzeug auf ihr Ziel abstürzen.



Hier stehen wir an Bord der USS Laffey und im Hintergrund sieht man den Flugzeugträger:




So sehen die Betten dort aus:



Es gab auch einen kleinen Shop für die Männer an Bord:




In diesem Raum wurde ein spannendes Video gezeigt über den Kamikazeangriff im April 1945.

22 Kamikazeflieger griffen den Zerstörer an. Sieben davon hatten es geschafft, das Schiff zu treffen und zwei Bomben wurden darauf abgeworfen und trotzdem konnten die Männer auf der USS ihr Schiff verteidigen. Durch diesen Kampf bekam die USS Laffey den Beinamen "Das Schiff, was nicht sterben wollte":


Auch hier ist es überall relativ eng und es war damals sicher angenehmer, wenn man hier arbeitete und kleiner war (als Ben):


Wir gingen das Schiff auf und ab und schauten uns alle möglichen Ecken an:





Diese Zeichen zeigen an, was der Zerstörer USS Laffey ausser Gefecht gesetzt hat:


Wir gingen weiter zum Flugzeugträger und von dort nochmals ein Blick zurück auf den Zerstörer:


Als nächstes erkundeten wir also den Flugzeugträger USS Yorktown:




Es gab auch eine Kapelle für die Besatzung:


Der Schlafraum der Crew:



Auch ein Zahnarzt an Bord:




Die Betten auf der Krankenstation waren scheinbar doch etwas bequemer:





Und dann waren wir oben an Deck des Flugzeugträgers:



Eine weite freie Fläche dort oben:


Im Hintergrund die Arthur Ravenel Jr. Bridge:





Ein Blick von hier oben auf den Destroyer:



Und der Blick zurück auf das U-Boot:





Auch an Bord des Flugzeugträgers befindet sich das Medal of Honor Museum:


Wir verliessen den Flugzeugträger und machten zum Abschluss noch ein paar gemeinsame Schnappschüsse:



Dann ging es wieder auf das Festland, wo wir die Vietnam Experience Exhibit besuchten, die auch noch zu dieser ausgedehnten Anlage gehört:


Hier hängen die Military Dog Tags bzw. Identification Necklaces der im Vietnamkrieg gefallenen Soldaten, die aus South Carolina stammten:











Nachdem wir uns hier viele Stunden aufgehalten haben und ganz viel gesehen und gelernt haben, waren wir nun bereit, uns auf den Heimweg zu machen. Vorher wollten wir aber noch Essen gehen, denn wir hatten Hunger.

Wir entschieden uns für Melvin's Legendary Barbecue, die leckere Barbecue Sachen servieren "the Charleston way". Die Online-Bewertungen waren sehr gut und wir waren gespannt:


Und wir wurden nicht enttäuscht, denn es schmeckte uns sehr gut hier:


Dann machten wir uns auf den Heimweg. Knapp 4 Stunden dauert die Autofahrt nach Hause. Wir hielten nur mal kurz an, um zu tanken und wir hatten mal Durst auf etwas anderes als das übliche Wasser: